
Ein Stadtrat muss die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der ortsansässigen Betriebe und Gewerbetreibenden vertreten. Sie müssen an erster Stelle stehen – ganz im Sinne des Wohls der Allgemeinheit!

Verkehr in Bamberg – der Gordische Knoten: die Attraktivität der Innenstadt bleibt nur erhalten, wenn diese auch für alle erreichbar ist. Klimaschutz, Wirtschaft, Verkehr und Individualität zu vereinen, wird eine Herkulesaufgabe! Ausgewogenheit ist das Zauberwort, bodenständige und bürgernahe Überlegungen sind die Grundlagen, Entscheidungen mit Ausgewogenheit und Weitblick sind die Lösung.
Der persönliche Enthusiasmus vieler Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, festigt unseren Zusammenhalt, ermöglichen Veranstaltungen und fördern den sozialen Frieden. Ehrenamtliche in Hilfsorganisationen sind Rückgrat für unsere Sicherheit. Dieses Engagement muss gefördert und entbürokratisiert werden; zur Motivation der Ehrenamtlichen und zum Wohl unserer Bürger – auch in und für die Zukunft!
Eine Verwaltung ohne Formulare ist nicht möglich. Aber eine Zettelwirtschaft ist nicht mehr zeitgemäß!
Digitalisierung sorgt für kürzere Bearbeitungszeiten, bessere Planbarkeit, weniger Papier und bietet – dank KI – sehr variabel Hilfe. Das bedeutet weniger Aufwand, dafür aber mehr Flexibilität für die Bürger – für eine moderne Verwaltung.
Ein Tanz über den Maxplatz ist keine Innenstadtgestaltung, ein einzelnes Kunstwerk ebensowenig.
Für ein tragfähiges Konzept müssen Anwohner, Hotelbetreiber und Gewerbetreibende, Gastronomen, Verkehrsplaner und Veranstalter an EINEN Tisch – anders lässt sich kein gemeinsamer Nenner finden; zum Erhalt einer lebens- und liebenswerten Innenstadt.
Bamberg bietet aufgrund der gegebenen Strukturen für Handwerker und Gewerbetreibende große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, lokale Betriebe mit Ortkenntnis, Verbundenheit und Feingefühl zu fördern, um den Charakter der Stadt zu erhalten. Zudem sind sie Gewerbesteuerzahler. Insbes. für klein- und mittelständische Gewerbe muss die Stadt Platz und Möglichkeiten für deren Entwicklung bieten und nutzbar machen – für alteingesessene Betriebe wie auch für Neuansiedlungen und Gründer.
Der Stadtgestaltungsbeirat setzt sich zusammen aus stimmberechtigten Architekten aus Nürnberg, München, Stuttgart und Erfurt. Der Stadtrat ist hier nicht stimmberechtigt, hat aber die Aufgabe, die Interessen der Bamberger Bürgerinnen und Bürger zu vertreten?! Lokale Interessen der Stadtbevölkerung müssen bei der Gestaltung unserer Stadt stimmberechtigt vertreten werden können!
Fachkräfte werden mehr denn je benötigt. Eine gute Ausbildung ist Grundvoraussetzung, ein angemessenes Umfeld erleichtert das Lernen. So, wie sich jeder Oberbürgermeister und jeder Referent „seine“ Büroeinrichtung gönnt, so muss auch für die Schülerinnen und Schülern ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld geschaffen werden! Von der Tafel, über den Pausenhof bis zu den sanitären Anlagen.
Mit Kindergartenplätzen ist Bamberg zwischenzeitlich recht gut versorgt. Es zeigt sich aber ein zunehmender Bedarf an Krippenplätzen und Nachmittagsbetreuung für Schulkinder. Die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Unterstützung bei der Suche und Umstrukturierung von Betreuungspersonal muss und kann von der Stadt unterstützt werden.
Viele Menschen sind bis ins hohe Alter rüstig und selbstständig, etliche Menschen bedürfen jedoch Hilfestellung oder Pflege. Durch Förderung und Koordination von privaten Initiativen und caritativen Einrichtungen kann die Stadt ein wertvolle Unterstützung für eine ausreichende Versorgung der Senioren leisten.
Die Bahn kommt… Wohl nicht in 2026, aber sie kommt. Das stellt Bamberg vor große Herausforderungen. Der Stadtrat kann und muss die Interessen der Bürgerschaft – von Baustellenverkehr bis Verkehrsführung, von Lärmbelästigung bis Erreichbarkeit – bei allen zu treffenden Entscheidungen vertreten und praktische Lösungsansätze in den Verwaltungs- und Umsetzungsprozess einfließen lassen. Entscheidungen der Vergangenheit müssen überprüft und ggf. angepasst werden, darunter der sog. „Doppelkreisel“ in der Wunderburg.
Eine schwierige Aufgabe unbekannten Umfangs – personell wie finanziell – begleitet uns nach der letzten Stadtratsentscheidung über weitere zehn Jahre. Mindestens. Die Planungen der Vergangenheit waren oft unzureichend bis dilettantisch. Der Stadtrat ist gefordert, einen stetigen Fortgang der Planungen für die Zukunft einzufordern und mitzugestalten!
Teile des Standorts müssen frühestmöglich für die Stadt nutzbar gemacht werden.
Großschadenslagen (Stromausfälle, Wetterereignisse, innere Unruhen,…) sind selten; so selten, dass sich bald niemand mehr daran erinnert. Aber genauso schnell können sie eintreten. Die Bürgerinnen und Bürger, die Betriebe und Einrichtungen, von der KiTa bis zum Seniorenzentrum, und auch die Verwaltung selbst müssen auf derartige Ausnahmesituationen vorbereitet sein, um handlungsfähig zu bleiben. Entsprechende Planungen müssen eingefordert und vorangetrieben werden.
Je nach Anzahl und Inhalt der eingehenden Mails kann meine Antwort ein paar Tage dauern. Bitte geben Sie mir die Zeit dazu!
Follow on Social